Äon:

Die gewaltigste Wahrheit in der ganzen Heiligen Schrift

Alle, die Gott lieben, werden von Herzen gebeten, die hier angeführten Schriftstellen zu beachten und zu glauben. Sie verherrlichen Gott und machen Dich selbst glücklich.

Glaubst Du alles?

Deine Bibel lehrt Dich dem Anschein nach zweierlei über das Endgeschick der Menschheit und des Weltalls. Einige Schriftstellen sagen uns, dass Gott durch Christus alle Menschen retten, rechtfertigen oder lebendig machen wird.

"...dessen Wille es ist, dass alle Menschen gerettet werden." (1.Tim.2:4) "...weil wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, der ein Retter aller Menschen ist..." (1.Tim.4:10)

"Wie es also durch des einen Übertretung für alle Menschen zur Verurteilung kam, so kommt es auch durch des einen gerechte Tat für alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens." (Röm.5:18)

"Denn ebenso wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden." (1.Kor.15:22)

Ja sogar Himmel und Erde, das ganze All, wird Gott durch Christus mit sich versöhnen.

"Durch ihn und für ihn soll alles auf Erden und in den Himmelswelten wieder versöhnt und mit Gott in Einklang gebracht werden, nachdem er durch sein Blut am Marterpfahl den Frieden wiederhergestellt hat." (Kol.1:20)

Andere Texte lehren dagegen offenbar "ewige Pein, Abschneidung o. Vernichtung" und ein "Gequältwerden von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Matth.25:46; Off.20:10)

Beides zugleich kann unmöglich wahr sein! Entweder führt Gott durch Christus alle Geschöpfe erfolgreich durch Sünde, Leiden und Gericht hindurch zu einem erhabenen, herrlichen Ziel, das seines großen Namens würdig ist, und wird am Abschluß der Zeitalter "...alles in allem..." sein (1.Kor.15:28) oder Ihm werden nur wenige von allen Menschen angehören, während Satan, der Widerwirker Gottes, die große Masse der Menschheit erhält, damit sie in alle Ewigkeit gequält oder vernichtet werde.

Woher kommt dieser Widerspruch?

Er liegt in der ungenauen Übersetzung des Wortes Gottes und nicht im Grundtext begründet. Die Wörter "ewig" und "Ewigkeit" sind irreführende Bezeichnungen des griechischen Wortes "aion" (Äon oder Zeitalter). Wir können in der Heiligen Schrift fünf Äonen unterscheiden. Jetzt leben wir im dritten, in der Schrift häufig "dieser", der "gegenwärtige böse" oder der "jetzige Äon" genannt, im Gegensatz zu "jenem" oder dem "kommenden Äon".

In vielen Bibelausgaben steht für "Äon" das Wort "Welt" oder "System der Dinge"(NWÜ). Aber wo der Grundtext sagt: "für die Äonen der Äonen", schreiben sie "von Ewigkeit zu Ewigkeit" oder "für immer und ewig"(NWÜ). Diese unterschiedliche Übersetzung ein und desselben Wortes muss uns seine wahre Bedeutung verschleiern.

Ein Äon oder Zeitalter hat Anfang und Ende, ist also von begrenzter Dauer. Die Schrift redet von einer Zeit "vor den Äonen" oder "Systemen der Dinge"(NWÜ) (1.Kor.2:7). Demnach sind sie nicht "ewig". Ebenso erwähnt die Schrift die "Abschlüsse der Äonen" oder "Enden der Systeme der Dinge"(NWÜ) (1.Kor.10:11) und spricht vom Vollendungsziel: Gott alles in allem (1.Kor.15:24 28). Somit haben sie ein Ende.

Außerdem lesen wir in Hebr. 1.2, dass Gott in Christus die Äonen geschaffen hat. Sie hatten somit einen Anfang.

Der Thron des Sohnes Gottes besteht für den "Äon des Äons" (Hebr.1:8), nicht von "Ewigkeit zu Ewigkeit". Aber, so mag jemand einwenden, wie steht es mit dem Vers, in dem es heißt, dass Gott "hinein in die Äonen der Äonen" lebt (Off.4:9 u.a.)? Da Gott nicht stirbt, muss dies doch beweisen, dass diese Stellen von Ewigkeit reden. Wenn Gott in die Äonen hinein lebt, ist das doch nicht auf diese Zeiträume beschränkt. Was war ER denn bevor er die Äonen geschaffen hatte? War er zu dieser "Zeit" nicht existent? Das wird wohl niemand behaupten wollen.

Die Dauer der Existens Gottes wird schon allein durch seinen Namen enthüllt, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einschließt. JHWH oft mit Jewe, Jahwe oder Jehova übersetzt. Er bedeutet: "wird seiend war". (s. K.Heil S.13) Das hebräische Wort "olam", das genau dem griechischen Wort für "Äon" entspricht und ebenfalls in unseren Bibeln mit "ewig" übersetzt wurde, wird nie auf Gott angewendet, sondern nur auf Verordnungen und Zustände, die längst nicht mehr bestehen oder bestimmt einst aufhören werden. Nicht einer der Buchstaben des Namens Gottes bildet einen Teil des Wortes "olam", welches außerdem häufig mit dem Zusatz "vad" erscheint, der "und weiterhin" bedeutet. Wir müssen in Betracht ziehen, dass Johannes nie weiter geschaut hat als bis zum neuen Himmel und zur neuen Erde im letzten der fünf Äonen, während der Apostel Paulus in seinen Briefen das offenbart, was darauf folgt. So wird auch die "ewige Pein" oder "ewige Vernichtung"(NWÜ) nur einen Äon lang dauern und hat keinen Raum mehr, wenn die Äonen abgeschlossen sind.

Diese Erkenntnis ermöglicht es uns allen Gottesworten Glauben zu schenken. Sie verherrlichen den Marterpfahl Christi. Sie zeigen uns einen allmächtigen Gott, der das Verlangen seines Herzens auch stillen wird. Von einem unfähigen Schwächling, der wohl möchte, dass alle gerettet werden, es aber nicht durchzuführen vermag, kann hier keine Rede sein.

Wenn der Tod aufgehoben ist und alle Menschen in Christus lebendig gemacht sind, dann ist davon niemand ausgenommen. Wie sie in dem Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden, ob der einzelne Mensch dies heute will oder nicht, Gott handelt als Souverän (1.Kor.15:22). So wie es durch Adam für alle zur Verurteilung kam, so wird es durch Christus für alle zur Rechtfertigung des Lebens kommen (Röm.15:18,19). Nicht nur die Menschheit, auch das All, sämtliche Mächte der aufhimmlischen Regionen werden durch das Blut Christi ausgesöhnt (Kol.1:20). Dann wird Gott alles in allen sein.

Wir haben in der Tat einen Gott, der unserer Anbetung würdig ist!

Ps: Hast du etwas dagegen, dass Gott einen Weg erfunden hat, alle zum Glauben zu bringen?? Wenn ja, dann bist du ein Heilsegoist!!



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